Ein Morgen voller Erkenntnisse

 

Immer wieder holen uns die universellen Gesetze ein.

Vor einiger Zeit erwarb ich eine Software, die meine Internetpräsenz etwas effizienter machen sollte. Allem Anschein nach, sollte die Installation eigentlich ganz einfach sein und deshalb beschloss ich, es selbst zu installieren, aber oh je, alles schien schief zu laufen. Ich versuchte mir Hilfe zu holen, aber trotz eines Support-Vertrages dauerte es jedes Mal drei Tage bevor ich eine Antwort erhielt und die war dann auch meistens nicht ausreichend. Was konnte ich tun, es sollte alles für das Weihnachtsgeschäft fertig sein. Ich war frustriert. Ärgern brachte nichts. Anrufen konnte ich nicht. Ich wollte einfach nur, dass Frieden zwischen mir und dem Programmierer dieser Software herrschte. Und so setzte ich mich ruhig hin und wünschte mir, dass von nun an Friede zwischen mir und dem Programmierer herrschte. Ich wollte eigentlich nur erreichen, dass ich eine zufriedenstellende Antwort bekam, denn ich hatte sogar angeboten, für die Installation zu zahlen. Aber ich bekam weiterhin keine Antwort. Dann fiel mir ein, ich habe es schon mal geschafft und ich kann es auch jetzt und so setzte ich mich dran und fing noch einmal ganz von vorne an und siehe da, alles funktionierte. Die Installation erfolgte Reibungslos und auch alles andere verlief plötzlich zu meiner Zufriedenheit.

Ein Einzelfall? Vielleicht.

Als ich vor fast sechs Jahren nach einem langen Auslandsaufenthalt wieder nach Deutschland zurückkam, fiel es mir sehr schwer, mich einzugewöhnen. Mein Auto brauchte neue Scheinwerfer und dann waren da noch Winterreifen. Also entschloss ich mich, dass es auf lange Sicht besser wäre, ein anderes Auto zu kaufen, das alle diese Vorzüge bereits hatte. Es dauerte auch nicht lange, bis ich den richtigen Wagen gefunden hatte. Aber dieser Wagen entwickelte nach kurzer Zeit, nachdem ich ihn hatte, einen Fehler. Jedes Mal, wenn ich mich in den Wagen setzte um loszufahren, sprang die Heckklappe auf. Also raus aus dem Wagen, Heckklappe zuschlagen, wieder rein in den Fahrersitz, Tür zu, Heckklappe wieder auf und wieder das Gleiche von vorne, bis sie endlich nicht mehr aufsprang. Und dann war es meistens so, dass ich die Heckklappe dann überhaupt nicht mehr auf bekam. Es war ein Ärgernis sonder gleichen.  Ich brachte den Wagen in sage und schreibe drei Werkstätten, es wurde etwas hier und da ersetzt, aber der Fehler blieb. Dann dachte ich darüber nach, was wohl Schuld an diesem Fehler sein könnte. Und nach kurzem überlegen fiel es mir ein, es war vielleicht meine ständige Kritik an meinem Aufenthalt in Deutschland. Ich hörte auf zu meckern und was passierte dann, fragt ihr euch sicher? Die Heckklappe sprang nicht mehr auf und von nun an funktionierte sie, als wenn nichts gewesen wäre und das blieb auch bis zum heutigen Tage so.

 

Dem, das ihr widerstrebt ihr wieder seht.

Die Frage stellt sich, lohnt es sich zu beschweren? Lohnt es sich über Kollegen aufzuregen, die nicht so sind, wie wir sie gerne hätten? Welchen Beitrag leisten wir, dass die Kinder nicht so sind, wie wir sie gerne hätten? Welchen Beitrag leisten wir, dass der Chef uns keine Anerkennung für unsere Leistungen gibt? Welchen Beitrag leisten wir selbst zu der Unzufriedenheit, die wir erfahren? Was könntest du lieber Leser anders machen, sodass auch bei dir Zufriedenheit eintritt und sich die Erfahrung, die du ständig machst, verändert?

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