Warum arbeiten wir eigentlich?

Die erste und wahrscheinlich die natürlichste Reaktion zu meiner provokativen Frage ist sicher: Was für eine dumme Frage, natürlich um Geld zu verdienen. Sicher, das ist eine Möglichkeit, aber ist es die Möglichkeit, die uns die meiste Befriedigung gibt?

Hierzu fällt mir die Redewendung ein: Geld alleine macht nicht glücklich.

Und trotzdem ist der Beweggrund für viele zur Arbeit, der des Geld Verdienens. Ich kann mich noch an meine Jugend erinnern, als ich auf der Suche nach einem Beruf war. Eigentlich wollte ich ja Säuglingsschwester werden, aber das hat man mir durch eine dumme Bemerkung abgeraten und so stand ich vor der Frage, was könnte ich sonst noch tun. Arbeiten musste ich ja schließlich, wie sollte ich sonst meinen Unterhalt verdienen und so kam ich zu meiner ersten Anstellung mehr durch Zufall als durch Design.

Die meisten wirklich schwerwiegenden Entscheidungen in unserem Leben werden oftmals mit sehr wenig Bedacht gefällt, dabei verbringen wir fast fünfzig Prozent unseres Lebens auf oder in der Arbeit.

Später als ich schon etwas Berufserfahrung hinter mir hatte, wollte ich in den Verkauf gehen, mein Beweggrund hier war, dass ich endlich im gleichen Verhältnis zu meinem Engagement bezahlt werden wollte. Damals verbrachte ich täglich oftmals zwölf Stunden in der Arbeit und am Ende des Monats verdiente ich genauso viel, wie im Monat vorher. Meine Denkens weise war, wenn ich schon so viel arbeite, dann sollte ich auch entsprechend meines Einsatzes bezahlt werden und das kann man eigentlich nur im Außendienst erreichen. Und so kam ich in den Verkauf.

Sicher ist es vielen Menschen mit der Wahl ihres Berufes ähnlich ergangen, aber sollte es wirklich so sein? Ich glaube die Welt verändert sich. Es wird nicht mehr das Geld an erster Stelle stehen, sondern Zufriedenheit. Fast 70% der Deutschen sind in ihrem Job unzufrieden.

Ist man unzufrieden, dann kränkelt man öfters, man fühlt sich ausgelaugt und müde. Ein zufriedener Mensch hingegeben ist die meiste Zeit voller Elan, Tatendrang, Optimismus und neuer Ideen. Hierzu fällt mir ein wunderschönes Beispiel ein. Jedes Jahr sah ich dem Bootrennen Oxford gegen Cambridge zu und egal welcher der Universitäten gewann, das Ergebnis war immer das Gleiche. Beide Mannschaften gaben ihr Äußerstes, aber am Ende sahen die Sieger immer so aus, als wenn sie die Strecke noch einmal rudern könnten, während die Verlierer total erschöpft und am Ende waren.

Und um auf den Beruf zurückzukommen, welchen dieser beiden Menschen würden sie lieber für ihre Firma engagieren? Jemand, der seinen Beruf liebt und voll und ganz darin engagiert ist, oder jemand der nur zur Arbeit kommt, um Geld zu verdienen? Mit Sicherheit die erste Person, weil diese Person in vielerlei Hinsicht wertvoller für die Firma sein wird.

Ich kenne zwei Menschen, für die ihr Beruf auch gleichzeitig ihr Hobby ist und wie beneidenswert und selten das doch ist.

Vielleicht können wir nicht alle unser Hobby zu unserem Beruf machen, aber warum eigentlich nicht?  

Aber was, wenn ich gar kein Hobby habe? Was, wenn ich wirklich nicht weiß, was mir liegt? Was, wenn ich glaube, dass ich vielleicht schon zu alt bin, um etwas Neues anzufangen? Was mache ich dann?

Um Antworten auf all diese Fragen zu geben, könnte man ein Buch füllen und genau das hat Dr. Barbara Sherry Rose gemacht, als sie das Buch schrieb: Erkenne dich selbst: Ein Ratgeber für Frauen zu mehr Vollkommenheit, Ausstrahlung und außerordentlichem Selbstbewusstsein.

Die Leserin wird in diesem Buch auf magische Weise durch ihr eigenes Leben geführt. Sie erfährt warum manche Dinge so sind und sie erfährt, wie man es auch anders machen könnte. Es ist eine Entdeckungsreise des eigenen Lebens, wo bei man am Ende erkennt, was schon immer da war und was man vielleicht verändern könnte. Eine Reise, die nicht immer ohne Schmerzen verlaufen wird, aber die letztendlich zu mehr Ganzheit und Zufriedenheit führen kann.

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