Du bist, was du glaubst du bist

Es gibt sowohl positive als auch negative Glaubenssätze. Positive Glaubenssätze helfen uns, uns generell im Leben zurechtzufinden. Sie bestimmen, wie wir uns in bestimmten Situationen verhalten. Das sind unsere ethischen Überzeugungen, die, wenn angegriffen, wir manchmal sogar bereit sind, mit unserem Leben zu verteidigen. Aber es gibt auch negative Glaubenssätze oder Überzeugungen, die sehr wenig mit der Realität zu tun haben, aber einen weit größeren Einfluss auf unser Leben haben, als die objektive Wahrheit. So war man z.B. Jahrtausende lang der Ansicht, dass die Erde flach sei und dass, wenn man am Horizont ankommen würde, herunterfallen würde. Es bedurfte einer einzigen Person, um diesen Glauben zu verändern.

Es gibt Menschen, die sich so sehr in ihrem Glauben verrennen, dass sie unwissentlich bereit sind, sogar ihr Leben dafür zu opfern. So ist es z.B. vorgekommen, dass ein total gesunder Mann mit 48 Jahren plötzlich erkrankte und kurze Zeit darauf verstarb. Er hatte sein ganzes Leben lang geglaubt, dass die männlichen Vertreter seiner Familie nicht älter als 50 Jahre alt würden und so hat sich diese Prophezeiung verwirklicht. Wie oft kommt es vor, dass Menschen, die von Ärzten bereits aufgegeben wurden, überleben. Sie hatten einen neuen Mut gefunden und somit auch einen neuen Glauben, der sie letztlich am Leben erhielt.

Wir können also daran erkennen, wie sehr wir Menschen von unseren Überzeugungen beeinflusst werden.

Glaubenssätze bestimmen unsere Gefühle, unsere Entscheidungen und welche Richtung wir in unserem Leben einschlagen.  Sie kontrollieren uns in unserer Gesamtheit und sie bestimmen, ob wir erfolgreich oder nicht so erfolgreich sein werden.

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