Was hat das Jahr 2012 mit Auferstehung zu tun?

Soviel wird heute in spirituellen Kreisen davon geredet, dass das Jahr 2012 alles verändern soll. Und wenn man den dunklen Nachrichten vertrauen sollte, dann steht uns sogar das Ende bevor. Aber nichts könnte weiter von der Wirklichkeit entfernt sein.
Auferstehung. Nach der Bibel könnte man glauben, dass man, um aufzuerstehen, erst einmal sterben muss. Stand es nicht so geschrieben, dass Jesus nach seinem Tod auferstanden war. Aber vielleicht ist er ja gar nicht gestorben, sondern durch seinen so genannten Tod hat er nur eine noch höhere Bewusstseinserweiterung erfahren, als er ohne hin schon durch seine Predigten bewiesen hatte.
In seinem Buch „Erleuchtung ist möglich“ schreibt Dr. med., Dr. phil David R. Hawkins davon, wie man Erleuchtung und somit m.E. die Auferstehung erreichen kann. Auferstehung ist nichts weiter als eine Bewusstseinserweiterung. Wenn ich mich in den niederen Bewusstseinseben befinde, die durch Stolz, Wut und Ärger, Begehrlichkeit, Angst, Kummer, Apathie und Hass, Schuldbewusstsein und Scham gekennzeichnet sind, dann wird mein Handeln auch von dieser Stellung heraus bestimmt. Als Beispiel, wenn ein Tier in die Ecke getrieben wird, wenn es sich bedroht fühlt, was macht das Tier? Es setzt sich zur Wehr. Es greift an, obgleich es bis zu diesem Zeitpunkt das liebste und anschmiegsamste Tier gewesen ist. Nicht anders ist es mit einem Menschen.  Die unteren Bewusstseinsebenen bezeichnet Hawkins als die Ebene der Nicht-Wahrheit. Denn wenn wir  z.B. die Ebene der Angst nehmen, so wird deutlich, dass Angst nicht die Wahrheit ist. Wenn ein Mensch ängstlich ist, dann hat er kein Vertrauen, nicht in sich selbst und auch nicht in seine Umwelt. Heißt das jedoch, dass man der Welt oder seiner Umwelt nicht vertrauen kann?  Sicher nicht. Denn es gibt Menschen, die durchaus Vertrauen in sich selbst, in das Leben und in ihre Umwelt haben.  Der ängstliche Mensch lebt deshalb in einer Nicht-Wahrheit, die für ihn wahr erscheint. Es ist also ein Unterschied, ob es die Wahrheit ist oder ob ich es als Wahrheit wahrnehme.
Zum ersten Mal ist es mir vor ca. 10 Jahren aufgefallen, wie sehr sich die Menschen doch verändern. Ich sah eine Sendung der Fame Akademie, wo die Teilnehmer sich nichts sehnlicher wünschten für ihr Talent entdeckt zu werden und trotzdem, obgleich die Teilnehmer alle das gleiche Ziel hatten, unterstützten sie sich. Sie zitterten mit jedem anderen und sie zeigten Kameradschaft statt Feindschaft. Nicht Konkurrenzverhalten sondern Verständnis und Mitgefühl.
Es entstehen Fragen wie: Was passiert mit den Leuten, die nicht aufsteigen? Was passiert mit unseren Freunden und Verwandten? Und wenn wir uns vor Augen halten, dass eigentlich nichts anderes passiert als eine Bewusstseinsänderung, dann können wir auch diese Fragen ganz leicht beantworten. Diese Menschen leben genauso weiter wie bisher und je mehr Menschen aufsteigen, desto mehr werden diese Menschen erkennen, dass es auch anders geht, dass man sich verändern kann ohne dass es gefährlich ist. Sie werden sich nach und nach in ihrem eigenen Tempo auch verändern, bis letztlich alle aufgestiegen sind.

Dieser Beitrag wurde unter 2012 und danach veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.